Wiegand bei RennsteigmesseWelche eine Freude, welch eine Begeisterung? Bei der ersten Rennsteigmesse der Arbeitsgemeinschaft Rennsteig (ARGE) wurde das gemeinsame „Ja“ der Rennsteigbevölkerung zu ihrer Region deutlich. Es war, als ob ein neues „Wir-Gefühl“ und Selbstbewusstsein zu greifen scheint. Über 100 Unternehmer, Dienstleistende und Gewerbetreibende präsentierten ihre Produkte. Natürlich durfte bei einer derartigen Veranstaltung auch Wiegand-Glas nicht fehlen. Das Unternehmen präsentierte die Vielfalt der Produkte und informierte über die zukunftsträchtigen Ausbildungsberufe und Aufstiegsmöglichkeiten. So manche Kontakte wurden geknüpft und interessante Gespräche konnten geführt werden.


Der Markt Tettau platzte buchstäblich aus allen Nähten. Bereits am Samstagnachmittag konnten rund 1.500 Besucher registriert werden. Bei „altweibersommerlichen Temperaturen“ nutzten diese die Gelegenheit, die Leistungsstärke und Produktvielfalt der Rennsteig-Region auf einer 4.000 qm großen Ausstellungsfläche kennen zu lernen. Von der Glasindustrie über dem leistungsstarken Handwerk bis hin zu den diversen Dienstleistungen, war alles vertreten.


So ist es auch  nicht verwunderlich, dass der Vorsitzende der ARGE Rennsteig, der Steinbacher Bürgermeister Klaus Löffler, bei der Eröffnung in seiner Rede auf die Aufbruchstimmung einging, die mit der Rennsteigmesse deutlich zum Ausdruck kam. Er bedankte sich beim Organisationsteam für die geleistete Arbeit.


Bei der vorhandenen Atmosphäre war es daher auch nicht verwunderlich, dass der Spediteur Ralph Söllner das Messewochenende als zwei große Tage in der Rennsteig-Region, bezeichnete. Dass so viele Menschen kommen, um sich bei einem Messerundgang über die Produktvielfalt und die Wirtschaftskraft zu überzeugen, lasse hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, freute sich der Unternehmer Carl-August Heinz.


Was die Zukunft der Rennsteig-Region betrifft, so waren die Teilnehmer des Wirtschaftsgespräches einig, dass zukunftsträchtige Projekte entwickelt und diese dementsprechend gefördert werden sollen.


Wohl der Diskussionsinhalt veranlasste Pfarrer und Moderator, Bernhard Nikitka, Mut zu machen. „Mit dieser Messe stehen wir erst am Anfang und wir können es schaffen“, meinte er.


Regionalmanager Willi Fehn wies auf die Kraft und die Leidenschaft hin, mit der die Veranstaltung inszeniert wurde. Er wünschte sich, dass dieser Impuls zur einer weiteren positiven Entwicklung beitragen möge.

 

Veronika Schadeck




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